VW Futura – Konzeptfahrzeug (1989)

VW Futura

Bild: www.auto-news.de

Der auf der IAA 1989 vorgestellte VW Futura ist ein minivanartiges viersitziges Versuchsmodell mit zwei Flügeltüren, das die damals machbare Technologie enthielt. So ist der Wagen bereits mit Funktionen ausgestattet, die erst etwa ab dem Jahr 2000 nach und nach in die Fahrzeuge eingeführt wurden. Der Wagen blieb ein Konzeptfahrzeug und ist nie in Serie gegangen.

Der VW Futura besitzt:

  • Selbstlenkende Einparkhilfe mit Vierradlenkung; bei VW heute als optionales Park Assist erhältlich; inkl. Abstandswarnung
  • elektrische Servolenkung
  • elektrische Handbremse (Kippschalter statt Hebel)
  • Straßen-Navigationssystem (auf Basis des Verkehrsfunks, RDS)
  • Aktive Schallabsorber zur Verminderung des Autolärms (Mikrofone zeichnen Lärm auf, und es werden mittels Radio bestimmte Frequenzen zugespielt, die nach dem Prinzip des Antischalls die unerwünschten Lärmquellen neutralisieren sollen)
  • integriertes Autotelefon
  • LC-Display für Navigation, Bedienungsanleitung, Bordcomputer und Tachometer
  • Geruchsfilter bei Luftdüsen
  • Verkehrsleitsystem (in Kooperation mit Leitstellen oder anderen Teilnehmern zur Umfahrung von Staus oder Baustellen)
  • Panoramadach aus holographischem Wärmedämmglas
  • integrierter Kindersitz (Teil der Sitzfläche kann als Haltebügel aufgeklappt werden).

VW Futura Concept 1989 | by Zappadong

Weiterhin zu jener Zeit fortschrittlich war die Vorstellung des 1989 zwar bekannten, aber noch nicht zur Großserienreife entwickelten Benzin-Direkteinspitzers mit VW-hauseigenem G-Lader zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs sowie der CO2-Emission. Der 4-Zylinder-1715-cm³-Motor leistet 60 kW (82 PS) bei 4200/min sowie 155 Nm bei 2500/min und verbraucht nach ECE-Norm etwa 6,7 Liter pro 100 Kilometer.

 

VW Futura – Konzeptfahrzeug (1989)
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